Für wen sind Aroniabeeren besonders geeignet?

Aroniabeeren spielen in ihrem Ursprungsland Nordamerika sowie in Russland seit langem eine große Rolle in der traditionellen Heilkunde. Die roten oder schwarzen Beeren weisen einen außergewöhnlich hohen Anteil an roten Farbstoffen, Anthocyanen und Flavonoiden, auf. Beides sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in der Lage sind, Körperzellen vor freien Radikalen zu schützen.

Die Beeren sind für jeden Menschen geeignet, um Krankheiten vorzubeugen oder zu bekämpfen. Aroniabeeren enthalten etwa fünfmal so viel zellschützende Stoffe wie eine vergleichbare Menge blauer Weintrauben und rund 20-mal so viel wie Himbeeren. Somit handelt es sich um Powerbeeren, die insbesondere für Menschen mit geschwächter Immunabwehr von großer Bedeutung sind.

Aroniabeeren helfen Menschen, die an entzündlichen Erkrankungen, Arterienverkalkung sowie Viren- und Pilzinfektionen leiden. Durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen, Ballaststoffen und essentiellen Aminosäuren sind die Früchte zur Behandlung von Magen-, Darm-, Leber-, und Gallenblasenerkrankungen gut geeignet. Sogar bei Schwermetallvergiftungen und Strahlenschäden erweisen sich Aroniabeeren als heilsam.

Der ungewöhnlich hohe Anteil an Anthocyanen vermag die Thrombozytenbildung zu verringern und erhöht die Sehkraft der Augen. Die den Heidelbeeren ähnelnden Powerfrüchte sind darüber hinaus bei der Bekämpfung von Diabetes und hohen Cholesterinwerten nützlich. Studien haben bewiesen, dass Aroniabeeren nicht zuletzt für die Therapie von Krebserkrankungen von großer Bedeutung sind.