Unterschied getrocknete und gefriergetrocknete Heidelbeeren?

Heidelbeeren gehören zu den beliebtesten Beerensorten – und das ist wahrlich kein Wunder, da sie sich sowohl für süße als auch für pikante Rezepte verwenden lassen und bei Jung und Alt gleichermaßen gefragt sind.
Besonders lecker sind vor allem wildwachsende Exemplare, die sich aber leider nicht für den Verkauf als Frischware eignen, weil ihre Schale beim Gepflückt-Werden einreißt.
Allerdings werden inzwischen zunehmend geschmacksintensivere Kulturheidelbeeren (erkennbar am helleren Fruchtfleisch) gezüchtet, sodass man nicht unbedingt immer auf die Pirsch nach frischen Waldheidelbeeren gehen muss, wenn man auf Blaubeeren zurück greifen möchte.

Frische Früchte schön und gut – wie sieht es mit den getrockneten Varianten aus?

Das Trocknen gehört zu den ältesten Verfahren, mit denen Menschen seit langen Zeiten ihre Lebensmittel konservieren.
Inzwischen sind dabei viele verschiedene Verfahren bekannt, und so sind inzwischen neben den „normal“ getrockneten Heidelbeeren auch gefriergetrocknete Exemplare erhältlich.

Wo liegt der Unterschied?

Logisch, beiden Sorten wird im Zuge des Trocknungsprozesses das Wasser entzogen.
Wie der Ausdruck Gefriertrocknung jedoch verrät, werden die Heidelbeeren hierbei vor dem Trocknen im Gegensatz zu den anderen, „einfach“ getrockneten Früchten vor dem Vorgang schockgefroren.
Überhaupt ist das Gefriertrocknen technisch deutlich aufwändiger und daher nicht unbedingt für zu Hause geeignet. Das Herstellen von einfach getrockneten Heidelbeeren dürfte für dich dank Obsttrockner, Backofen oder genug Sonne und Wärme aber deutlich einfacher sein.

Und wenn du auf die Wartezeit am liebsten ganz verzichten und direkt mit dem Kochen und Backen anfangen möchtest, ist das ebenfalls kein Problem – beide Heidelbeertypen kannst du wunderbar im Geschäft kaufen oder beim Internethändler deines Vertrauens bestellen.

An die Kochbücher, fertig, los!

Natürlich eignen sich beide Sorten als kleiner und gesunder Snack für zwischendurch. Dennoch gibt es einige Unterschiede in der Verwendung.

Getrocknete Blaubeeren

  • sind optimal für einen Anti-Durchfall-Tee und
  • helfen gegen Entzündungen im Mundraum und an der Rachenschleimhaut.

Gefriergetrocknete Blaubeeren hingegen

  • bieten sich unter anderem als Müslizutat,
  • als Bestandteil von selbstgemachter Beeren-Schokolade und
  • als Aromaspender für selbst gemachten Puderzucker an.

Der Vorteil bei ihnen liegt darin, dass sie bei Kontakt mit Flüssigkeiten wie Milch wieder etwas aufgehen und dadurch ihre ursprüngliche Saftigkeit teilweise wieder zurück erhalten. Dafür lassen sie sich deutlich länger aufheben als ihre frischen Artgenossen.

Sicherlich hast du aber noch einige andere Ideen, mit denen du dir und deinen Lieben das Leben mit getrockneten und gefriergetrockneten Blaubeeren versüßen kannst – guten Appetit und guten Hunger !

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